Das Warme am Winter

Wenn es draußen gefriert,

Die Bäume kahl sind,

Die öffentlichen Plätze leer,

Und Schnee vom Himmel fällt,

Ist für gewöhnlich ein Zustand erreicht,

Den man gemeinhin als Winter kennt

Und mit Kälte assoziiert.

Es gibt jedoch auch so viel Wärme in diesen Stunden:

Der Tee im Becher,

Das dankbare und aufrichtige Lächeln eines Menschen,

Die Halt gebende Hand,

Die wohlige Nähe des anderen.

Der Ort, der Platz, der Raum schafft für das neue, den Umbruch, den Aufbruch, den Umschwung, den Aufschwung,

Ins neue, in Hoffnungsvolle, in den Raum für Gestaltung des neuen und frischen, begleitet vom Bekannten, vom vertrauten, vom bewährten.

Die Menschen, die einen begleiten,

Die Motive, die dich leiten,

Dich Antreiben, auch in schweren Zeiten

Und trotz aller Schwierigkeiten.

Die Ideen der menschliche Nähe und Nächstenliebe,

Das verstummen der zwischenmenschlichen Kriege.

Das leise rieseln der Schneeflocken,

Das heimliche Gefühl in den dicken Socken,

Das knacken des Schnees unter den Füßen,

Das heimliche probieren des gebackenen süßen.

Das Gebäck und die Kekse verzieren,

Das zurückblicken aufs letzte Jahr und das reflektieren.

Der gedämpfte Klang von draußen spielenden Kindern,

So lässt es sich gut überwintern,

Mit dem Wissen, dass es eine Phase ist,

In der wir Kräfte tanken,

Unsere Verbindungen stärken,

Uns auf uns besinnen

Und in uns wieder einkehren.

Der Frühling wird kommen

Und mit ihm das neue,

Der Aufbruch und Aufschwung,

Doch der Winter ist

Heimkommen und Rückbesinnung.

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