Stilles Ende

Wir schweigen

Und bleiben

Im Regen

Stehen

Bis in die Traufe.

Wir reden über dies und jenes,

wir reden viel,

Aber das, was gesagt wird, verfehlt jedes Ziel.

Wir laufen, ohne voran zu kommen,

suchen vergebens Worte,

Die mehr sagen, als jene, die wir haben,

Aber der Kopf ist leer außer tausend Fragen.

Wir schweigen,

In der Hoffnung,

Die Liebe würde bleiben,

Wenn es wir es nicht aussprechen, nicht sagen,

Aber die Herzen brechen

Und im Kopf bleiben tausend Fragen.

Ohne auch nur eine Antwort auf eine der Fragen,

Was sollen wir auch sagen,

Zu dem, was unbeschreiblich ist, wofür es keine Worte gibt,

Wenn man einen einst geliebten Menschen plötzlich nicht mehr als diesen sieht.

Ohne ein Eingeständnis der neuen Realität,

Das ernten der Früchte, von dem, was ward zuletzt gesät.

Getrennt ist nun, was ward zusammen und was ward geteilt,

Nur bleibt die Hoffnung, dass Zeit alle Wunden heilt.

Wir nehmen uns gedanklich ein letztes Mal in den Arm,

Von allem, was bleibt, ist nur die Erinnerung noch warm.

Wir nehmen Abschied voneinander, still,

Auch wenn ich es eigentlich gar nicht will.

Ich hätte gerne so viel gefragt,

Und noch lieber so viel gesagt,

Wäre gerne die Antwort auf deine Frage gewesen,

Aber ich konnte in deinen Augen

Die Fragen nicht lesen.

Also blieb ich still und schwieg,

Und es ist nur die Trauer, die bei mir blieb.

Stilles Ende,

Leere zwischen den Wänden,

Einsamkeit

Macht sich breit,

Und die Erinnerung ist alles,

Was mir bleibt.

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