Gespenster

Immer da,

immer zusammen,

Mein zuhause auch deines,

Deine Familie auch meine,

Ich ein Teil davon,

Von dir und deinem Leben.

Schleichende Entwicklung

Und die plötzliche Erkenntnis,

Dass es nicht mehr so ist,

Wie es immer war.

Du und dein Leben

Und ich und mein Leben,

Aber keine Verbindung mehr zwischen diesen,

Geschweige denn von gemeinsamen geteilten Anteilen unserer Leben.

Keine Berührungspunkte, keine Umarmungen,

Zufällig gesehen

ein müdes Lächeln,

Loser Blickkontakt,

Schnell beiseite gesehen,

Als gäbe es was zum schämen.

Gibt es auch, das wissen wir beide.

Wir haben unser wir in unverbundene du und ich’s zerfließen lassen,

Die nichts mehr eint, dafür viel mehr trennt als nur die reine körperliche Entfernung.

Du fremd,

Meine Welt dir unbekannt,

Du nicht interessiert,

Ich müde und resigniert.

Viel gekämpft und investiert,

Aber unter diesen Bedingungen

Unausweichliches scheitern.

Ich frage

Und frage mich,

Was passiert ist und warum,

Wieso jetzt so,

Wieso überhaupt

Und wozu.

Keine Antwort,

Hörst nichts,

Bist nicht da, wo ich bin

Und ich nicht dort,

Wo du bist.

Verschwunden, weg,

Geistloses Leben

Ohne dich,

Aber in meinen Gedanken spukst du nun umher,

Gedankliche Gespenster geistreich von und zu dir.

Gespenster

Kann man weder berühren, noch umarmen,

Noch festhalten.

Aber du bist doch

immer noch da,

Irgendwie

In mir.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s