Land und Wasser

Stell dir vor,

Ich stünde entblößt da.

Und du trägst cool

Deine Badehose,

Hängst die Füße in das Bad der Emotionen hinein,

Lässt sie taumeln,

Aber dich nicht fallen.

Seit wann bist du wasserscheu?

Wovor hast du Angst?

Ich würde dich niemals zwingen

Zu springen,

Aber ich bin traurig,

Dass du Angst zu haben scheinst.

Denn ich weiß,

Dass du das Wasser genauso liebst wie ich.

Unsere Herzen hüpfen, springen,

Warum dann nicht auch du

Mit einem beherzten Kopfsprung

Ins Wasser?

Wir könnten baden,

Schwimmen, planschen,

Bis wir schrumpelig würden.

Aber so stehst du nur zitternd und zaudernd am Rand des Beckens,

Steckst einen Zeh ins Wasser und schreckst zurück vor dem Nass.

Ich Bade in meiner Emotion,

Aber ohne dich

Friere ich,

Denn das Wasser wird erst mit dir richtig warm.

So frieren wir beide vor uns hin.

Du an Land und ich im Wasser.

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