Spiegel

Du bist der Spiegel,

Der mich nicht verzerrt,

Ich darf sein, wie ich bin,

Du lässt mich in allem unversehrt.

Bei allem, was mir passiert,

Du bist die Person,

Die mich spiegelt

Und in deren Herz ich wohn‘.

Ist die Situation für mich nicht klar,

Was auch immer mir widerfährt,

Du klärst auf,

Bis die Sache sich klärt.

Wenn ich an allem zweifel

Und ich aufhör an mich zu glauben,

Das Hoffen sich nicht bewährte

Und die Sorgen mir den Schlafe rauben.

Ich darf sein und mich lassen,

Wie ich bin,

Darf mich sehen und berühren,

sehe mich erstmals als Gewinn.

Du bist der Spiegel,

Den ich suchte,

Der mich als Buch mit sieben Siegeln nicht verfluchte.

Du bist der Spiegel,

Den ich brauchte,

Der sich nicht scheute

Und in meine Welt tief eintauchte.

Du fandest den Schatz in mir

Und zeigtest mir,

Wie ich ihn selbst find,

Und als gefunden, nahm ich es in den Arm,

Mein inneres Kind.

Nun liegen wir gemeinsam

Auf der Wiese,

Wir vier,

Du und ich,

Und unsere inneren Kinder tollen umher,

Und blicke ich in den Spiegel,

Sehe ich, da ist noch so viel mehr.

2 Kommentare zu „Spiegel

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