Gedankentanz

Ich drehe mich

Im Kreis,

Gehe einen Schritt vor

zwei zurück

Und manchmal

Noch einen zur Seite.

Ich neige

Meinen Köper

Im Takt meiner Gefühle,

Die mich wie Wellen

Durch den Tag wiegen.

Ich balanciere

Von einem Fuß

Auf den anderen,

Verlagere mein Gewicht

Und das Gewicht meiner Angelegenheiten

Auf das, was jetzt wirklich zählt,

Während ich meine Schritte zähle.

Ich schließe die Augen,

Drehe mich um die eigene Achse

Und beginne zu schweben,

Hebe ab

Und fliege von

Meinen alltäglichen Sorgen davon.

Ich werfe die Arme in die Luft

Und allen Ballast von mir,

Atme tief durch

Und die Trauer aus.

Ich nehme meine Gedanken

Bei der Hand,

Schmiege mich an sie,

Lasse mich ein und sie zu,

Tauche ein und ab

In ihre Tiefen

Und bevor ich ertrinke,

Tauche ich wieder auf,

Schwimme mich frei, und

Steige aus dem Gedankenstrom.

Ich fühle ihrem Beat nach

Und bewege mich zum Rhythmus

Der alten Schleifen und neuen Fantasien.

Ich kreiere andere Bewegungsformen

Zu bekannten Gedankengängen,

Ändere das Tempo,

Bremse ab, beschleunige,

Verliere mich selbst für einen Moment

Und finde mich wieder

Am gleichen Ort wie zuvor,

Aber im inneren so viel weiter

Als vor unserem innigen Tanz.

Der Tanz mit mir

Verbindet und entfesselt mich,

Löst mich von mutmaßlichen Zwängen

Und verwurzelt mich

Tief in meinem Herzen.

Ich muss nur

Meinem Kopf zuhören,

Den Bewegungsimpulsen meiner Muskeln folgen,

Und ich werde mein Herz finden.

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