Pfützen

In der Pfütze,

In der sich dein Gesicht spiegelt,

Ziehen Tropfen, die auftreffen,

Ihre Kreise.

Es sind deine Tränen,

Die unaufhaltsam über dein Gesicht Rinnen

Und von da aus,

Dem

Gesetz der Schwerkraft zur Folge

In die Pfütze vor deinen Füßen fallen.

Würde ich nicht dein Gesicht so genau betrachten,

Könnten die Tropfen auch vom

Regen stammen, der unablässig vom

Himmel fällt.

Aber mir reicht ein Seitenblick aus,

Um zu erkennen, dass du weinst.

Ich weiß, dass du es nicht mehr aushältst,

Und ich glaube, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist.

Es muss raus.

Und mit deinen Worten,

Die ohne Punkt und Komma,

Und wie der Springbrunnen auf dem

Marktplatz, heraussprudeln,

Müssen auch die Tränen heraus, die du so lange gesammelt hast.

Es ist okay, weißt du.

Es wäre auch okay, wenn mehr Menschen als nur ich, wüssten, dass es deine Tränen sind, die Kreise in der Pfütze vor deinen Füßen ziehen.

Aber für den Anfang ist es gut so.

Und es ist jetzt besser so als zuvor.

Es ist gut so,

Wie es ist.

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