Dieser Zustand namens „fühlen“

Diesen Zustand, den viele fühlen nennen,

Den würde ich am liebsten gar nicht kennen.

Er leitet meine Gedanken,

Es fallen alle Schranken,

Das unglaubliche wird real,

Ich hab keine Wahl.

Die Vernunft hat keine Schnitte,

Ich gehe neue Schritte,

Bewegt durch meine Emotionen,

Die seit neustem in mir wohnen.

Ich hatte sie doch so lang so gut verdrängt,

Mich damit zwar eingeschränkt,

Aber in Sicherheit gelebt,

Weil Kontrolle das war, was ich anstrebte.

Ich wurde weder verletzt

Noch versetzt,

Weil kein Gefühl mich tangierte

– bis das mit dir passierte.

Du brachtest mich um

Meinen Verstand

Und nun stehe ich am Rand

Dessen was ich kenne,

Lerne ein Land kennen, das ich Gefühle nenne.

Und wenn ich mal ganz ehrlich bin,

Ist es doch weniger schlimm als ich dachte,

Besser als ich noch Tag und Nacht über meine Leben wachte,

Und vielleicht ist das genau der Sinn,

Los- und einzulassen, das Kontrollmonster zu zähmen

Und Gefühle und diese Unberechenbarkeit auch mal anzunehmen.

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