Der Spaziergang zur Erkenntnis

Ich spaziere

auf der schönen Wiese mit Blumen und Früchten der Liebe.

Ich spaziere

Am feinkörnigen Strand,

der zum Verweilen einlädt.

Ich spaziere

Am ewigen Meer,

das so endlos sein soll

wie deine Liebe.

Unter dem blauen Himmel,

den du dir, mir, uns vorlügst.

Nichts ist, nichts kann

falsch sein.

So scheint es.

Bis dann plötzlich

alles kippt, alles fällt.

Die Wiese zum Irrgarten wird, in dessen wildwüchsigen Ranken man sich verfängt und stolpert.

Der Strand zur Sahara wird, in der es keine Oase zur Entspannung, sondern nur den quälenden Blick in die erdrückende Einöde gibt.

Das Meer formt einen bedrohlichen Sturm,

der mit reißender Kraft

alles mühsam aufgebaute einreißt und in Trümmern zurücklässt.

Und während der Himmel sich

zu einer nebeligen dunkeln Masse verfinstert,

Klären und erhellen sich

meine Gedanken.

Keine Blendung

Und kein im Dunkeln-tappen mehr, sondern das Erkennen,

dass bei dir nichts so ist,

wie es scheint.

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