In mir

Immer habe ich alles

Geschluckt

Und es hat sich aufaddiert

Und auch wenn ich nie

Gut in Mathematik war,

Hätte mir klar sein müssen,

Dass die Summe

Irgendwann

Den Rahmen sprengt,

Das Maß voll

Und mein Limit erreicht ist.

Dass aus der Trauer

Irgendwann

Eine Wut entsteht,

Die mächtiger ist,

Als alles,

Was bisher

Da sein durfte.

Es entsteht eine eigene Dynamik,

Die nicht zu kontrollieren ist

Und wiederzuerkennen ist;

Weil es neue Welten eröffnet,

Von denen man nie gewusst hat,

Dass sie existieren.

Irgendwann

Läuft das,

Was man immer geschluckt hat,

Über

Und

Es ergibt sich

Und ich übergebe mich

Über

Das, was

Der Ursprung

Der Ereignisse war,

Die ich geschluckt habe.

Es flutet alles,

Spült längst gesagte Sätze

Und verjährte Taten fort,

Und der Bach,

Der sich nun gebildet hat,

Kann die Quelle neuer Hoffnung

Und sprudelnder Emotion sein,

Die sich ihren Weg durch die Welt bahnt.

Der nun gedüngte Boden

Kann nun die Grundlage sein,

Für alles, was wachsen und blühen will

Zwischen der Welt und mir.

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