Allein

Allein

Will wohl niemand sein,

Doch es gibt so viele Niemande

In diesem Lande,

Denn jeder bleibt mit seinen Sorgen für sich,

Lässt sich selbst dabei im Stich,

Weil man Hilfsbedarf verneint

Und lieber einsam ins Kissen weint.

Die Niemande denken, das schaff ich allein,

Und schaff ich es nicht, dann muss es wohl so sein.

Etwas besseres verdient hab ich nicht,

Es ist ja auch keine Besserung in Sicht.

Den Blick zu Boden gerichtet,

Wird kein Licht gesichtet,

Mit Tunnelblick sieht man nicht die Hände, die da ausgestreckt sind,

Stattdessen gehen die Niemande allein durch Sturm und Wind.

Würden sie ihren Kopf aufrichten, würden sie sehen, dass sie nur in Schatten der andere Niemande gehen.

Dass Dunkelheit keine ist,

Und dass in Wahrheit keiner alleine ist,

Wenn man es nicht will,

Um einen ist es gar nicht so still

wie gedacht,

Denn ganz sacht,

Nimmt ein Niemand

Den anderen an die Hand

Und sagt, allein

Werden wir nun nicht mehr sein.

Wir richten uns auf

Und sehen uns an und um

Und sehen, es ist so viel, Licht, Wärme, helfende Hände um uns herum.

Haben wir Mut und schaffen es, aus dem Schatten herauszugehen,

Werden wir Licht, Hände und Gesichter sehen.

Gesichter, die sich uns zuwenden,

Denn allein, so muss keiner enden.

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